A

Agentur für Arbeit
Die Agentur für Arbeit ist die zuständige Erlaubnisbehörde für Zeitarbeitsunternehmen. 

Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis
Jedes Unternehmen, das Arbeitnehmerüberlassung gewerbsmäßig betreibt, muss bei der zuständigen Agentur für Arbeit eine Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis beantragen. Die entsprechende Erlaubnisurkunde ist dem Entleihbetrieb auf Verlangen vorzulegen.

Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)
Das AÜG wurde bereits 1972 verabschiedet, inzwischen mehrfach geändert; die derzeit letztgültige Fassung ist vom 12/2011. Es regelt die Rechte und Pflichten von Verleihbetrieben, Entleihbetrieben und den angestellten Arbeitnehmern.
Für das Baugewerbe gelten Einschränkungen!

Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
Im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist geregelt, dass für die Überlassung von Leiharbeiternehmer/innen zwischen dem Entleihbetrieb (Kunden) und dem Verleihbetrieb ein schriftlicher Arbeitnehmerüberlassungsvertrag erstellt werden muss, der die Rahmenbedingungen der Überlassung regelt.

Arbeitsunfall
Erleidet ein Mitarbeiter während der Arbeit im Entleihbetrieb einen Arbeitsunfall, muss dieser umgehend dem Arbeitgeber (Verleihbetrieb) gemeldet werden. Je nach Schwere des Unfalls resp. der Dauer der möglichen Krankschreibung ist eine Unfallanzeige zu erstellen und an die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) weiterzuleiten. Gleiches gilt für einen Wegeunfall.

Arbeitsschutz
Zum Schutz der Gesundheit und Vermeidung von Arbeitsunfällen erhalten die externen Mitarbeiter vor ihren jeweiligen Einsätzen eine allgemeine Sicherheitsunterweisung vom Verleihbetrieb sowie eine arbeitsplatzspezifische Sicherheitsunterweisung im Kundenbetrieb. Auch werden sie mit der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vom Arbeitgeber (Verleihbetrieb) ausgestattet.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen werden auf Veranlassung und Kosten des Verleihbetriebs bei einem Betriebsarzt durchgeführt.

Arbeitszeitkonto
siehe Tarifvertrag 

Arbeitspapiere
Als Arbeitspapiere bezeichnet man landläufig Unterlagen (z. B. Lohnsteuerkarte), die der Arbeitgeber benötigt, um den Leiharbeitnehmer ordnungsgemäß beim Finanzamt und den Sozialversicherungsbehörden anzumelden.

Arbeitszeugnis
Arbeitnehmer haben ein Recht auf ein Arbeitszeugnis. Dies muss  beim Arbeitgeber angefordert werden. Idealerweise fordern Sie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis an, aus dem neben den Arbeitsgebieten und Verantwortlichkeiten auch eine Beurteilung der Arbeitsleistung hervorgeht.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz soll Benachteiligungen aus Gründen

  • der Rasse
  • der ethnischen Herkunft
  • des Geschlechts
  • der Religion oder Weltanschauung
  • einer Behinderung
  • des Alters oder
  • der sexuellen Identität

verhindern oder beseitigen. Den genauen Wortlaut lesen Sie bitte im Gesetzestext nach.

Assessment Center (AC)
Als Assessment Center bezeichnet man Personalauswahlverfahren, bei denen die Bewerber/innen in zahlreichen Testverfahren ihr Können und ihre Eignung für bestimmte Stellen unter Beweis stellen müssen.